"Für uns haben sich viele positive Effekte und neue Kooperationen ergeben."

Prof. Dr. med. Lothar Heuser, Universitätsklinik Knappschafts-krankenhaus Bochum

Pressemitteilung: Der Westdeutschen Teleradiologieverbund nimmt weitere Meilensteine

P R E S S E M I T T E IL U N G

Bochum, 21.08.2015

Der Westdeutschen Teleradiologieverbund nimmt weitere Meilensteine
Über 200 teilnehmende Einrichtungen – rund 11.000 Untersuchungen monatlich
In diesem Jahr wurden bereits 1.800 Kooperationen unterstützt

Im Vorfeld des 14.Anwendertreffens des Westdeutschen Teleradiologieverbundes am 2. September in den Kliniken Essen-Mitte konnte Marcus Kremers, Geschäftsführer der MedEconTelemedizin GmbH, darauf verweisen, dass es dem Netzwerk gelungen sei, weitereMeilensteine zu nehmen.

Der 2012 im Ruhrgebiet gestartete Verbund von Kliniken und (vornehmlich) Radiologischen Praxen hat sichmittlerweile in fast ganz Nordrhein-Westfalen und sogar darüber hinausetabliert. Zuletzt konnten das Evangelische Krankenhaus Bielefeld, das Sankt ElisabethHospital in Gütersloh, das St. Clemens Hospital in Geldern, das St. MarienKrankenhaus in Ratingen, die St. Mauritius Therapieklinik in Meerbusch, das Evangelische Krankenhaus in Mettmann sowie die SANA Kliniken in Remscheid alsTeilnehmer aufgenommen werden.

Die Kooperationen zwischen den teilnehmenden Einrichtungen haben sich dadurch weiter verstärkt. In diesem Jahrwurden im Netzwerk bereits 1.800 Verbindungen zwischen einzelnen Teilnehmern genutzt ,was eindrucksvoll verdeutlicht, dass es sich um weit mehr als ein technisches Netzwerk handelt. Es ist ein echter versorgungsrelevanter Verbund entstanden.„Bei uns kooperieren Niedergelassene Radiologen mit Klinken, evangelische mit katholischen Einrichtungen, kommunale Krankenhäuser mit Konzernkliniken" beschreibt Kremers die tägliche Routine.

Der WestdeutscheTeleradiologieverbund schickt sich an, die Zahl von 60.000 Untersuchungen, die2014 über ihn zwischen den Teilnehmern ausgetauscht wurden, im Jahr 2015 zuverdoppeln. Und auch die Zahl der angeschlossenen Einrichtungen hat sich seitJahresbeginn weiterhin stetig erhöht, aktuell auf 210. Damit ist der aus dem Gesundheitsnetzwerk MedEcon Ruhr initiierte Verbund der größte und erfolgreichste seiner Art in Deutschland.Zumal er ohne Fördermittel auskommt und durch die Teilnehmerbeiträge finanziertwird.

Neben der geographischen undquantitativen Ausweitung entwickelt sich der Westdeutsche Teleradiologieverbundaber auch inhaltlich weiter. So werden am 2. September in den Kliniken Essen-Mitte auch die Themen Ärztliche Stellen, Upload-Portal und Strahlendosismonitoring vorgestellt und diskutiert. Hierzu sind nicht nur dieaktuellen Anwender sondern auch wieder Interessenten eingeladen. Infos unter www.medecon-telemedizin.de

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07.09.2016 bis 08.09.2016

5. Klinikkongress Ruhr

Erstmalig findet er nun in Form eines Dachkongresses statt: Neben der gemeinsamen Hauptveranstaltung werden einzelne Foren und ganze Kongresssäulen durch verschiedene Verbände und Einrichtungen thematisch verantwortet und moderiert. » weiter

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4. Bad Kissinger Telemedizinkongress 6. Telemedizin-Fachtagung Bayern 2016 - Eine Fachtagung der DGTelemed und Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen » weiter


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Zweitbefundung/Telekonsil

Ist eine zweite Befundung, beispielswiese bei Mammographie, oder eine zweite Meinung sinnvoll oder notwendig, können diese auf kurzem Wege eingeholt werden. Per DICOM E-Mail werden die Bilder komfortabel aus der bestehenden Umgebung an den oder die gewünschten Partner versendet. Über eine Favoritenliste oder ein ausführliches Verzeichnis kann der richtige validierte Empfänger schnell ausgewählt werden.

Verlegungsbegleitende Bildübermittlung

Bei der Verlegung eines Patienten in eine andere Klinik oder in eine Reha-Einrichtung könnenvorhandenen Bilddaten per DICOM E-Mail die aufnehmende Klinik und Fachabteilung noch vor dem Patienten erreichen. Somit können eine lückenlose Behandlung gewährleistet und Doppeluntersuchungen vermieden werden.

Fachbereichsübergreifende Nutzung

Die Mitwirkung im Verbund ist nicht auf radiologische Abteilungen begrenzt. Vielmehr bietet die Plattform auch die Möglichkeit, die Bildkommunikation durch die Anbindung an die bestehende interne Infrastruktur fachbereichsübergreifend (z.B.: Neurologie, Kardiologie, Chirurgie,…) mit anderen Einrichtungen zu organisieren.

Facharztkommunikation

Der bilderstellende Arzt kann die Patientenaufnahmen dem zuweisenden Facharzt zeitnah per DICOM E-Mail zusenden, so dass dieser schnell die weiteren Maßnahmen einleiten kann. Dies führt zu Zeitersparnis und einer höheren Patientenzufriedenheit.